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Allergien und Unverträglichkeiten bei Babys

Wann hat euer Baby ein erhöhtes Allergierisiko und wie geht man damit um? Was ist, wenn Verwandte Allergien haben? Wie ihr Allergien eures Babys erkennen könnt, wann ihr zum Kinderarzt gehen solltet und weitere Informationen zur richtigen Ernährung bekommt ihr hier.

Eine häufige Frage, die sich alle jungen Eltern stellen: Wann gilt mein Baby als allergiegefährdet? Mit der folgenden Checkliste könnt ihr schnell herausfinden, ob euer Baby dazu gehört:

  • Leiden Mama, Papa oder ein Geschwisterkind an Neurodermitis, Heuschnupfen, allergischem Asthma oder an einer Allergie gegen Lebensmittel, Tierhaare, Hausstaubmilben oder Pollen?
  • Wird in der Wohnung oder Gegenwart von Mutter oder Kind geraucht?
  • Gibt es Schimmelprobleme in der Wohnung?
Allergien und Unverträglichkeiten bei Babys // HIMBEER
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Könnt ihr keine der Fragen mit einem „Ja“ beantworten, besteht für euer Baby kein erhöhtes Allergierisiko. Lautet bei einer oder mehreren Fragen eure Antwort „Ja“, dann spricht man von einem erhöhten Allergierisiko.

Ob euer Kind eine Allergie hat, kann aber nur durch einen Bluttest festgestellt werden. Erst nach dieser ärztlichen Diagnose könnt ihr also sicher von einer Allergie ausgehen.

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Natürlich möchte man als Mama oder Papa sein Baby vor Allergien schützen. Einen 100 % Schutz gibt es leider nicht, aber man kann das Risiko verringern.

Stillen bis mindestens zu Beginn des fünften Lebensmonats ist das Beste, um Allergien vorzubeugen, denn Muttermilch liefert genau die Nährstoffe, die euer Kind für eine gesunde Entwicklung benötigt. Wenn ihr eine hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung verwenden möchtet, sprecht bitte mit euer Hebamme, eurem Kinderarzt oder eurer Klinik.

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Wenn ihr euer Baby nicht stillen könnt, sollte es eine HA-Nahrung gefüttert bekommen.

Das Kürzel „HA“ steht für hypoallergen und kennzeichnet Nahrung, in der die Milchproteine aufgespalten und damit weniger allergen sind. Das qualitativ hochwertige Milcheiweiß wird in einem schonenden Verfahren in kleinere Eiweißbestandteile zerlegt. Dadurch wird die Milch allergenarm, was sie besonders verträglich macht.

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Töpfer Lactana Pre HA ist eine hypoallergene Säuglingsnahrung für Säuglinge mit erhöhtem Allergierisiko. Ihr könnt sie von Geburt an als alleinige Nahrung oder zum Zufüttern, wenn die Muttermilch nicht ausreicht, bis zum Beginn der Beikost-Einführung verwenden.

Mit Einführung der Beikost, frühestens mit Beginn des fünften Lebensmonats, spätestens mit Beginn des siebten Lebensmonats, könnt ihr auf „normale“ Säuglingsmilchnahrung umstellen, zum Beispiel Töpfer Lactana Bio 2. Eine HA Folgenahrung ist ab dann überflüssig, denn mit der Beikost kommt das Baby nach und nach mit einer Vielzahl potentieller Allergene in Kontakt und dies ist zur Toleranzentwicklung auch wünschenswert.

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Für alle Babys – ob mit oder ohne erhöhtem Allergierisiko – sollte die Beikost frühestens mit Beginn des fünften Monats, spätestens mit Beginn des siebten Lebensmonats eingeführt werden, denn es hat sich gezeigt, dass das Meiden oder die spätere Einführung von Allergie auslösenden Lebensmitteln (zum Beispiel Fisch oder Ei) keinen Schutz vor Allergien bietet. Im Gegenteil: Es gibt Hinweise, dass sich dies sogar nachteilig auf eine Toleranzentwicklung auswirken kann.

Über den genauen Zeitpunkt des Beikost-Einführung entscheidet die individuelle Entwicklung eures Babys. Ist es bereits mit Beginn des fünften Monats reif für die Beikost, sollte die Einführung aus Gründen der Allergieprävention nicht verzögert werden. Zeigt es allerdings noch keine Bereitschaft, sollte es auch nicht dazu gedrängt werden.

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Bei der Einführung der Beikost geht ihr am besten langsam und behutsam vor. Pro Monat nur einen Brei einzuführen reicht völlig aus.

Die Einführung der einzelnen Lebensmittel macht ihr am besten schrittweise, das heißt die einzelnen Komponenten, wie zum Beispiel püriertes Gemüse, Kartoffeln oder Fleisch, immer erst einzeln und mit einigen Tagen Abstand füttern und erst nach und nach zusammenbringen. So seht ihr am besten, ob euer Baby die neuen Lebensmittel gut verträgt.

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Werbung: Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Töpfer.