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Herbst? Das Immunsystem stärken!

Bakterien und Viren greifen unseren Körper an. Zum Glück bemerken wir meist nichts davon – weil wir über eine Immunabwehr verfügen. Doch wie funktioniert dieses wehrhafte Immunsystem?

Zum Immunsystem des Körpers gehören verschiedene Organe oder Organteile. Das größte menschliche Organ, die Haut, fängt bereits viele Krankheitserreger ab. Dringen Keime über Wunden in die Haut ein, bekämpfen weiße Blutzellen (Leukozyten) sie. „Flimmerhärchen“ auf den Schleimhäuten von Nase und Rachen transportieren Krankheitserreger gleich wieder nach draußen.

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Auch die Darmschleimhaut mit der Darmflora ist eine wichtige Barriere gegen Krankheitserreger. Nützliche Bakterien helfen, das Wachstum unerwünschter Keime zu hemmen. Damit alles klappt, müssen wir uns um unseren Körper kümmern und unser Immunsystem stärken.

Ausreichend entspannen

Entspannungsphasen sind wichtig, denn Stress schwächt die Abwehrkräfte. Bei anhaltendem Stress sind wir anfälliger für Krankheitserreger, die z.B. Erkältungen verursachen. Stress verstärkt auch entzündliche Prozesse im Körper, z.B. bei chronischen Krankheiten wie Rheuma oder Diabetes.

Ausreichend schlafen

Der Körper braucht Erholung, um unerwünschte Angriffe wie eine Infektion zu bekämpfen. Nicht umsonst wollen z.B. Erkältete sich vor allem hinlegen und viel schlafen.

Gesund ernähren

Die körpereigene Abwehr muss gut versorgt werden. Eiweiß (z.B. über fettarme Milchprodukte, Eier oder Hülsenfrüchte), auch Vitamine und Mineralstoffe (u.a. in Gemüse, Obst, Vollkorngetreide) sind daher wichtig für ein gesundes Immunsystem. Auch ausreichend Flüssigkeit spielt eine große Rolle. Pro Tag also mindestens 1,5 Liter trinken, damit der Transport wichtiger Stoffe im Körper optimal verläuft.

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Viel bewegen

Bewegung an der frischen Luft, kalt-warme Wechselduschen und Saunagänge fördern die Durchblutung, den Kreislauf und damit das Immunsystem. Motivationshilfe: Durch Bewegung produzieren wir mehr nützliche Abwehrzellen. Außerdem schützen wir uns durch regelmäßige Hygiene vor Infektionen. Gründliches Händewaschen mit Seife hilft, damit Keime es gar nicht erst in den Körper schaffen.

Immunabwehr im Alltag

Auch Raumklima hat Auswirkungen auf das Immunsystem. Heizungsluft trocknet die Schleimhäute der Atemwege aus. Und in trockene Schleimhäute können Bakterien und Viren leicht eindringen. Vermeidet also überheizte Räume, drosselt die Temperatur und lüftet regelmäßig. So tauscht ihr verbrauchte, vielleicht keimbelastete Luft einfach gegen frische, sauerstoffreiche Luft aus.

Meidet auch „Abwehrkiller“: Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und genügend Flüssigkeit stärken die Abwehr, andere Dinge wirken sich negativ auf unser Immunsystem aus. Alkoholische Getränke, viel Koffein und Rauchen schaden dem Körper und beeinträchtigen die Abwehrkraft.

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