© Unguryanu, Shutterstock

Schulalltag: Lehrer zahlen für ihre Schüler

Die Schule hat mittlerweile in allen Bundesländern wieder angefangen und vielen von uns fällt das Aufstehen noch sehr schwer. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Kindern dabei helfen, ihre Schultasche schon am Abend vorher richtig zu packen. Eine neue Umfrage zeigt, warum.

Sind unsere Schulkinder richtig für den Unterricht ausgestattet?
Eine neue Umfrage des Büroartikelhändlers Staples beweist, dass fast jede zweite Lehrkraft (44%) selbst für die fehlenden Schulmaterialien ihrer Schüler zahlt. Sowohl an Grundschulen als auch an weiterführenden Schulen seien Schüler nicht richtig für ihre Schulstunden ausgestattet: Dies betreffe ganze 73% der Kinder in Deutschland. Viele Lehrer fühlen sich daher gedrängt, alle vier Monate bis zu 100€ aus der eigenen Tasche zu zahlen.

Doch das Problem geht noch darüber hinaus: Viele Lehrkräfte glauben, dass die Schulausrüstung für Eltern zunehmend teurer wird. Grund dafür sei vor allem die Technik, die in vielen digitalen Klassenräumen immer wichtiger wird. Die unzureichende Ausrüstung könnte sogar zu langfristigen Lernproblemen führen.

Bei wem liegt die Schuld für die fehlende Ausstattung?
Die Studie zeigt, dass die meisten Lehrkräfte die Hauptschuld bei den Schülern selbst sehen. Schulkinder, die alt genug sind, um ihre Schulsachen selbst zu kaufen, sollten laut 64% der Lehrer auch die Verantwortung übernehmen.

Sharon Tan, Leiterin der Staples Category Management Abteilung, ergänzte dazu:
„Sowohl Lehrer als auch Eltern sollten noch stärker darauf achten, dass Kinder alle benötigten Materialien mit in den Unterricht bringen. Es könnte zu Hause zum Beispiel eine Routine eingeführt werden, bei der Kinder ihre Schultasche am Abend vorher packen müssen, damit nichts vergessen wird. Es geht darum, Kinder besser auf die Schule vorzubereiten, sodass sie mehr Spaß haben.“

Dieser Artikel ist ein Sponsored Post