7 Fragen an… Svantje Ihle von Svanhilde

Svanhilde ist das kleine, feine Label von Svantje Ihle aus Dresden, das treue Spielgefährten und besondere Lieblingsstücke für Kinder herstellt. Wir wollten mehr von der äußerst sympathischen Gründerin, Designerin und Mutter von zwei Kindern erfahren und haben ihr unsere 7 Fragen gestellt.

Kinder lieben Abenteuer. Um sie auf diesen perfekt zu begleiten – unterwegs oder im heimischen Kinderzimmer – gibt es von dem Label Svanhilde echte Lieblingsstücke. Ob Rucksack, Kuscheltier oder Spielzeugkiste – mit den liebevoll designten und detailverliebten Spielgefährten können Kinder in vielerlei fantastische Welten eintauchen. Funktionalität, Langlebigkeit und ein hoher Qualitätsanspruch stehen dabei natürlich stets im Fokus.

Hinter dem Label Svanhilde steht die 31-jährige Designerin Svantje Ihle. Die studierte Tourismus- und Eventmanagerin hat 2014 nach der Elternzeit mit ihrem zweiten Sohn das Label gegründet und sich Vollzeit in diese neue Herausforderung gestürzt. Seitdem hat sie viel Zeit und Liebe in dieses Herzensprojekt gesteckt, manchmal auch zum Leidwesen ihrer Familie, die sie und ihre Pläne aber immer unterstützt.

Zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen (drei und sechs Jahre alt) wohnt Svantje in Dresden Löbtau, mit Garten und einer großen Streuobstwiese hinter dem Haus. Das gefällt den Kindern ganz besonders, da sie jedes Jahr im Herbst ganz eifrig Plaumen, Äpfel und Birnen pflücken und daraus Marmeladen machen können. Svantje schätzt vor allem die Nähe zu ihren Liebsten – ihre Eltern, Großeltern und Schwester wohnen nur ein paar hundert Meter entfernt.

Wir haben die sympathische Mama und Designerin auf der Spielwarenmesse in Nürnberg kennengelernt und waren sofort von ihr und ihren Stücken begeistert. Was tägliche Wettbewerbe mit ihrem Erziehungsstil zu tun haben und wie sie vom Morgenmuffel zum frühen Vogel geworden ist, hat sie uns verraten, als wir ihr unsere 7 Fragen gestellt haben.

Was hast du dir ganz anders vorgestellt, bevor du Kinder hattest?
Dass bis 7 Uhr „ausschlafen“ schon Luxus ist und kleine Kinder auch am Wochenende kein Erbarmen haben. Bevor ich Kinder hatte, kam ich am Morgen immer erst nach einer ganzen Weile auf normales Stimmungsniveau. Nun ist es mit Kindern ja bekanntlich so, dass schon direkt nach dem Aufwachen voller Einsatz gefordert wird. Ich wachse also gefühlt jeden Morgen aufs Neue über mich hinaus und versuche mit guter Laune in den Tag zu starten. Wenn ich aufwache und feststelle, dass sich die Jungs gerade zum Kuscheln unter meine Bettdecke geschlichen haben, funktioniert das erstaunlich gut. Ich hätte nie gedacht, dass ich vom Morgenmuffel zum frühen Vogel werden würde. Wir genießen auch an Arbeitstagen noch ein paar gemeinsame Minuten im Bett, bevor wir in den Tag starten. Diese Momente mit den Kindern genieße ich sehr.

Wie würdest du deinen Erziehungsstil beschreiben?
Wir lachen viel und sehen unseren Alltag oft mit einer großen Portion Humor. Ich habe gemerkt, dass die Kinder viel entspannter mit ungeliebten Situationen umgehen, wenn man keine große Sache daraus macht und Aufgaben spaßig verpackt. Besonders hoch im Kurs stehen dabei tägliche Wettbewerbe – wer zieht sich am schnellsten an oder bei wem ist die ausgespuckte Zahncreme als erstes am Waschbeckenstöpsel angekommen. Natürlich haben wir feste, nicht diskutierbare Regeln, die wir konsequent durchsetzen. Die ein oder andere Regel darf aber auch mal in Frage gestellt werden. Kompromisse zu finden, bei denen jeder ein Erfolgserlebnis hat, aber dem anderen auch Zugeständnisse einräumt, finde ich toll.

Was tust du am liebsten, wenn du mal ohne Kinder bist?
Ich setze mich im Sommer gern in den Garten und schaue mir vorbeifliegende Schäfchenwolken an. Ich liebe diese kleinen Auszeiten, bei denen ich meine Gedanken schweifen lassen kann. Dabei kommen mir dann auch die besten Designideen. Ich gehe außerdem gern mit Freunden aus und liebe diese exklusive Zeit mit meinem Mann.

Was finden deine Kinder richtig blöd an dir?
Dass nur ich an die Süßigkeiten ganz oben im Regal rankomme und immer das letzte Wort haben will.

Was ist das Schönste am Leben mit Kindern?
Die liebevollen Kuschelmomente, der lebhafte Alltag und die bedingungslose Liebe der Kinder. Es ist toll, sie auf ihrem Weg zu begleiten, zu unterstützen, zu trösten und mit ihnen die Welt zu entdecken. Endlich kann man auch als Erwachsener wieder spielen, toben und Sandburgen bauen. Ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie begeisterungsfähig Kinder sind und sich auch über kleinste Dinge freuen können.

Was ist euer liebstes Familien-Rezept?
PAPAS PLINSEN (EIERKUCHEN)
In die Schüssel kommen Mehl, Eier, Milch, etwas Vanillezucker und eine Prise Salz. Die Kinder dürfen helfen und dann fleißig rühren. Mengenangaben sind leider nicht möglich, da alles nach Augenmaß portioniert wird.
Für ein bisschen Abwechslung veredeln wir die Plinsen manchmal noch mit Rosinen, Cornflakes oder kleinen Obststückchen.
Nach dem Backen noch etwas Zucker und Zimt darauf und dann kann geschlemmt werden.

Was sind eure Lieblingsempfehlungen für Unternehmungen?
Wir lieben Spaziergänge, gehen gern in den Zoo und treffen uns mit befreundeten Familien. Im Sommer sind wir gern im Großen Garten in Dresden. Das Lieblingsprogramm der Kinder sieht dort so aus: Die Kinder fahren ein bisschen mit dem Rad und wir spazieren hinterher, dann gibt es einen Eisbecher mit einer Extraportion Smarties oder Gummibärchen im Carolaschlösschen und anschließend fahren wir noch eine Runde mit der Parkeisenbahn (die Schaffnerkelle darf dann natürlich nicht fehlen).