© Gräfe und Unzer Verlag/ Michael Wissing

Her mit den Rübchen! Rüblitorte

"Wachse, Rübchen, wachse, werde süß! Wachse, Rübchen, wachse, werde fest!" – wer kennt das russische Märchen vom Rübchen, das erst mit vereinten Kräften aus der Erde gezogen werden konnte? Auch wir vereinen unsere Kräfte, hobeln uns die saftigen Rüblis in den Kuchenteig und kneten Dekomöhren aus Marzipan – mit einem Rezept von Altmeister Johann Lafer.

Kein Ostern, kein Frühling ohne Rüblitorte! Dieses köstliche Rezept haben wir in „Johann Lafer – Das Beste“ entdeckt – und von den vielen Rüblitorten unserer bisherigen Verköstigung ist diese hier unser neuer Favorit! Hach, so saftig, hach, so frisch … und dieser Pistazienrand! Und dass die entzückenden Marzipanmöhrchen magnetische Anziehungskräfte auf Kinderaugen, -hände und -münder haben, müssen wir nicht extra erwähnen, oder?

 

©Gräfe und Unzer Verlag/ Michael Wissing

Rüblitorte
von Johann Lafer

Zutaten

Für 1 Springform von 24 cm Ø
Teig: 450 g Möhren | 1 Bio­Zitrone | 5 Eier (Größe M) | 150 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln | 175 g Mehl | 1 TL Backpulver
Guss: 125 g Puderzucker | 1 Prise Salz
Außerdem: Butter für die Form | 50 g fein gemahlene Pistazien zum Bestreuen 12 kleine Marzipanmöhren zum Dekorieren

Zubereitung

  1. Alle Zutaten abwiegen und bereitstellen. Die Möhren putzen, schälen und auf der Gemüsereibe fein raspeln.
  2. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale mit einer Zitrusreibe fein abreiben. Die abgeriebene Zitrone halbieren und den Saft aus­ pressen. Zitronenschale und Zitronensaft mit den Möhren vermischen.
  3. 1 Ei trennen und das Eiweiß in einer Schüssel für den Guss kalt stellen. Das Eigelb, die restlichen Eier und den Zucker in einer großen Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts in mindestens 5 Minuten schaumig schlagen.
  4. Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Springform einfetten.
  5. Die Mandeln zur Eier­-Zucker­-Masse geben und unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und durch ein feines Sieb über die Eier­-Zucker­-Masse sieben. Die Möhrenraspel hinzu­ fügen und alles gründlich verrühren. Den Teig in die Form geben und gleichmäßig verstreichen.
  6. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene (Umluft 160°) in etwa 30 Minuten goldbraun backen.
  7. Die Torte herausnehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. Dann aus der Form nehmen.
  8. Den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Für den Guss restliches Eiweiß und Salz mit den Quirlen des Han­drührgeräts steif schlagen. Den Puderzucker esslöffel­weise unterrühren. Den Puderzuckerguss mit einem Esslöffel auf den abge­kühlten Kuchen geben und mit einer Palette dünn auf der Kuchenoberflä­che und dem Rand verstrei­chen.
  9. Pistazien mit den Hän­den an den Rand der Torte drücken und die Torte mit Marzipan­möhren dekorieren.

 

Weitere Backrezepte für Ostern findet ihr beispielsweise hier und hier.

Lasst es euch auch mit unseren anderen Ideen zum Backen, Grillen oder Kochen mit Kindern schmecken.

Mehr Rezepte

Dieses köstliche Rezept haben wir aus „Johann Lafer – Das Beste“. Im Jubiläumsband zu seinem 60. Geburtstag präsentiert der Meisterkoch eine wirklich gelungene Sammlung seiner besten Rezepte für praktisch alle Gerichte, die man im Leben so braucht: Rinderbouillon, Tafelspitz, Wiener Schnitzel, Ossobuco, Dim Sum, Flammkuchen, Creme Brulée, Apfelstrudel, Tiramisu … Egal, welche Seite man aufschlägt: alles Gerichte, die man kochen können will, wenn man Kochen können will. Alle Grundlagen werden übersichtlich und Step-by-Step erklärt und machen dieses Buch zu einem absoluten Must-Have im Kochbuchregal – gerade auch für Einsteiger.

Johann Lafer – Das Beste. Die besten Rezepte, gebunden, 552 Seiten, Gräfe und Unser, 9/2017,  39,99 Euro

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