Parapolitik: Ausstellungsreihe im HKW mit Kinderprogramm

In der neuen Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt geht es um Kunst und Politik, um kulturelle Freiheit und den Kalten Krieg. Für jüngere Besucher wird ein extra Kinderprogramm geboten.

Während des Kalten Krieges wurde ein Großteil verschiedener kultureller Aktivitäten, wie zum Beispiel die Arbeit von Printmedien, unter der Hand von der amerikanischen Geheimorganisation CIA finanziert. Unter anderen soll es darum in der Ausstellung „Parapoltik: Kulturelle Freiheit und Kalter Krieg“ im Haus der Kulturen der Welt gehen. Außerdem werden Fragen beleuchtet, wie sich die Kunst während dieser spannungsgeladenen Zeit individuell entwickelt hat und wie sehr sie durch den Überlegenheitskampf im Kalten Krieg geprägt wurde. Unter anderem wird die Geschichte des Kongresses für kulturelle Freiheit thematisiert und es werden Werke von Künstlern gezeigt, die sich mit dem Druck, der auf ihnen lastete, beschäftigten und dies in ihren Werken re ektieren. Und das nicht nur in Form von Malerei, sondern auch in Film und Ton. Zusätzlich zur Ausstellung gibt es auch Workshops für Kinder und Jugendliche mit vorheriger Anmeldung, bei denen gemalt, fotografiert und Geschichten gelauscht wird.

Bis 08.01.2018, Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin, www.hkw.de