© Emily Kornya

Die Zukunft ist jetzt

Smarte Kinder. Wie natürlich Kinder heute digitale Medien nutzen, wie die neuen Medien den Kindern nutzen und wie Eltern dies aufmerksam begleiten können.

Digitale Medien sind überall: Smarte Tafeln in den Schulen, kleine Computer in den Schulranzen, Spielekonsolen so handlich wie ein Taschenbuch. Die Digitalisierung hat unsere Alltage wie eine riesige Flutwelle überschwemmt. Was die Erwachsenen mit voller Wucht traf, ist für die Kinder ganz natürlich. Sie kennen das Leben nur digitalisiert.

Es sind zwei Welten, die digitale und die reale, in denen sie sich bewegen wie Fische im Wasser. Doch gelingt der Sprung zwischen den Welten immer so einfach? Wir haben Kinder getroffen, bei denen Smartphone und Tablet integrale Bestandteile ihrer Hobbys sind. Von Vereinssport und WhatsApp-Gruppen, Ameisen und YouTube-Videos und komplizierten Tanz-Moves in der Schulpause.

Digitale Medien als Informationsquelle

Bruno hat jede Menge Haustiere. Kaninchen grasen im Garten und hinter dem Gartenhäuschen befindet sich ein Insektenzoo. Nacktschnecken, Ameisen und Co. sind hier zu Hause. Gepflegt werden sie von dem achtjährigen Tierliebhaber. Wenn Bruno Zeit hat, informiert er sich über seine Haustiere im Netz. In der YouTube-Serie „Anna und die wilden Tiere“ lernt er dann alles Wissenswerte rund um seine Schützlinge. Überprüfen will er das dann aber lieber noch mal in der Realität, bei den echten Tieren.

Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
Bruno, 8, liebt es, Tiere in echt zu beobachten. Sein Wissen vergrößert er durch verschiedene YouTube-Serien, die er auf dem Tablet schaut. Der Tierliebhaber entschied sich schon früh, Vegetarier zu werden. Neben seinen Kaninchen hat er einen kleinen Insektenzoo im Garten, dort lebt nun auch die Raupe, die ihm beim Fotoshooting über die Hand kroch. © Emily Kornya
Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
Hemd von Boboli © Emily Kornya

So wie bei Bruno verschmelzen die realen und digitalen Welten der meisten Kinder in Deutschland heutzutage. 98 Prozent von ihnen hatten 2018 laut der KIM-Studie (Kinder, Internet, Medien) zu Hause Zugriff auf das Internet, gut zwei Drittel aller Sechs- bis 13-Jährigen nutzen es auch. Die Digitalisierung ist in den meisten Haushalten angekommen. Kinder, die jetzt geboren werden, wachsen mit einer neuen Selbstverständlichkeit für Digitales auf.

Digital und real – verschmolzene Lebenswelten

Dass sich gerade viel bewegt, beobachtet auch Medienpädagoge Julian Kulasza: „Wir Erwachsene müssen anerkennen und akzeptieren, dass die Lebenswelten und Medienwelten von Kindern und Jugendlichen miteinander verschmolzen sind.“ Die Medien seien so alltäglich, dass die Kinder und Jugendlichen das selbst nicht mehr trennen und unterscheiden, erklärt er.

„So wie für uns Strom aus der Steckdose oder fließend Wasser aus dem Hahn, gibt es für die Kids das Internet.“

Kulasza gibt in einem Medienkompetenzzentrum Workshops zu unterschiedlichen digitalen Themen und berät Eltern zum Medienkonsum ihrer Kinder. Auch in Kitas und Schulen ist er regelmäßig bei Elternabenden zu Gast. Der Medienpädagoge ist der Meinung, dass in den Bildungseinrichtungen, nach ersten stabilen Schritten, noch viel stärker für Digitales sensibilisiert werden muss.

Risiken der digitalen Medien

Die Gefahren und Risiken liegen dabei auf der Hand und sind längst zur Realität geworden: Cybermobbing passiert täglich in Chats und Kommentaren, Hate Speech frisst sich durch alle Kanäle und ebenso über die Privatsphäre der Kinder muss diskutiert werden, wenn Apps und damit auch Eltern sie auf Schritt und Tritt verfolgen können. Problematisch ist es auch, wenn manche Eltern kein Smartphone für ihre Kinder anschaffen können oder möchten und diese dadurch aus der heute so wichtigen, digitalen Gruppenkonversation ausgeschlossen sind.

Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
© Emily Kornya

Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation – das sind die Prüfsteine des BLIKK Medien Projekts, das Kinder und Jugendliche im Umgang mit elektronischen Medien in den Fokus nimmt. Im Hintergrund steht unter anderem der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Schirmherrschaft hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung inne. Die BLIKK-Medienstudie, deren Ergebnisse 2017 vorgestellt wurden, zeigt gesundheitliche Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder auf.

(Sprach)entwicklungsstörungen und motorische Hyperaktivität stehen laut Studie in Zusammenhang mit übermäßigem Medienkonsum.

Auch wird davor gewarnt, falls digitale Medienkompetenz nicht frühzeitig erlernt werde, sei ein Kontrollverlust im Umgang mit Medien wahrscheinlicher. „Vorfahrt für Wirklichkeit und aktives Leben“, die Erlaubnis für das Kind, auch mal unerreichbar zu sein, Aufklärung und das Einhalten von Altersbeschränkungen: Als Eltern oder Bezugsperson die Mediennutzung der Kinder zu begleiten, ist daher zentrale Empfehlung der Studienverantwortlichen, die auf Basis der Ergebnisse einen Katalog mit weiteren Tipps herausgegeben haben: Flyer zum Download

Digitale Medien in der Schule werden irgendwann Alltag sein

Kathrin Nowak ist Lehrerin für die Fächer Biologie und Chemie. Seit Jahren begleitet sie den Einzug des Digitalen in den Schulalltag und nutzt die neuen Medien gerne für ihren Unterricht. Ob für eine schnelle Wissenssuche oder das Darstellen von biologischen Prozessen, sie empfindet den freien Internetzugang und die mobilen Geräte oft als Bereicherung. „Ich glaube, dass es zunehmend wichtig wird, auch als Lehrperson sensibel zu sein für die neuen Medien und den Umgang damit auch im Unterricht zu thematisieren“, sagt sie. Neben den Chancen müssen auch die Risiken besprochen und sichtbar gemacht werden.

Die Hemmschwelle, jemanden persönlich zu beleidigen, sei viel kleiner, als wenn man dem Anderen etwas ins Gesicht sagt.

Abhängigkeit, Haltungsschäden und immer kürzer werdende Aufmerksamkeitsspannen – Kathrin Nowak beobachtet zudem das Phänomen, dass sich auch die Art und Weise zu kommunizieren verändert hat. „Was in der Klasse besprochen werden muss, ist, dass etwas Mal-schnell-Gesendetes im Anderen ganz schön arbeiten kann. Da ist das Feld Soziales Lernen und der Umgang miteinander ein wichtiger Punkt.“

Nach dem Training ist vor dem Chatten

Helenas Vater Sascha wünscht sich mehr Unterstützung von Seiten der Schule, was den Medienumgang seiner drei Kinder angeht: „Ich bin dafür, dass man Medienkompetenz unterrichtet“, fordert er. Seine achtjährige Tochter hat noch kein Smartphone, sieht aber den Umgang damit täglich bei ihren zwei größeren Brüdern. Manchmal darf sie vom Handy ihrer Eltern auch mal eine WhatsApp an Freundinnen verschicken. Die zentrale Bedeutung von WhatsApp – besonders für Kinder ab zehn Jahren – stellt auch die aktuelle KIM-Studie heraus. Jedes dritte Kind zwischen sechs und 13 Jahren nutzt demnach fast täglich oder täglich den Messenger-Dienst, der zum Facebook-Konzern gehört.

Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
Helena, 8, hat noch kein Handy, im Gegensatz zu ihren zwei älteren Brüdern. Die Achtjährige liebt es aber, auf der tragbaren Konsole zu spielen. Außerdem ist Helena sehr musikalisch, spielt Geige in einem Kinderorchester und bastelt gerne digital an Melodien mit der App Garage Band. © Emily Kornya
Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
Pullover von Sommer & Kinder, Rock von MarMar Copenhagen, Socken von Collegien, Schuhe von Telyoh © Emily Kornya

Dabei werden die Möglichkeiten von WhatsApp voll ausgeschöpft. Ein Beispiel dafür ist das Hobby der zehnjährigen Helena Sophie. Sie macht in ihrer Freizeit Rhythmische Sportgymnastik. Das Training endet nicht mit dem Verlassen der Halle. Die Team-Kommunikation läuft über WhatsApp.

In der gemeinsamen Gruppe werden Songs zum Üben geteilt oder Videos des Trainings, um die Fortschritte zu analysieren. „Da alle meine Freunde ein Smartphone haben, wäre der Austausch mit ihnen schwer, wenn ich keins hätte“, sagt die Zehnjährige. Deshalb und vor allem, damit sie sich bei ihren Eltern melden kann, hat Helena Sophie mit neun Jahren ein Smartphone bekommen.

Smarte Kinder – Gruppenkommunikation via WhatsApp // HIMBEER
Helena Sophie, 10, macht in ihrer Freizeit gerne Sport, zum Beispiel Rhythmische Sportgymnastik. Die Zehnjährige trainiert mehrmals die Woche und fährt mit ihrem Team sogar auf Wettkämpfe. Damit die Sportlerinnen überprüfen können, wie synchron sie die Übungen machen, werden Sequenzen im Training mit dem Smartphone gefilmt und analysiert. Helena Sophie schaut sich die Profis auch gerne in YouTube-Videos an. © Emily Kornya
Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
Pullover von Barn of Monkeys, Hose von Long live the queen , Socken von Collegien, Schuhe von Zecchino D’Oror © Emily Kornya

Gaming-Welten und die Realität, zum Verwechseln ähnlich

Neben der Kommunikation spielen bei der Nutzung digitaler Medien von Kindern aber auch Spaß und Unterhaltung eine wichtige Rolle. Tragbare Konsolen sind die Game Boys des 21. Jahrhunderts. Felix zockt am liebsten auf seiner Nintendo Switch, zum Beispiel den Game-Überflieger Fortnite. Die Tänze, die die Charaktere im Spiel zum Besten geben, beherrscht er mit links. Auf dem Pausenhof übt man die dann schon mal gemeinsam ein. Manchmal kann der Neunjährige in ein Spiel so richtig abtauchen. Dann pochen seine Eltern aufs Aufhören und mit echten Freunden spielen.

Smarte Kinder – Fortnite Spiel und Tanz // HIMBEER
Felix, 9, liebt Spielkonsolen und zockt am liebsten Fortnite auf der Nintendo Switch. Die Tänze, die die Charaktere im Spiel beherrschen, übt er gerne auf dem Pausenhof mit seinen Freunden. Der Neunjährige hat einen großen Bruder, der manchmal noch coolere Spiele spielen darf. Felix beweist seine Geschicklichkeit aber nicht nur gerne beim Gaming, sondern auch beim Bäume erklettern. © Emily Kornya
Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
Pullover von Sommer & Kinder, Hose von Boboli, Schuhe von Bisgaard. © Emily Kornya

Neu ist das alles nicht – ein Unterschied ist, erklärt Julian Kulasza, dass die Grafiken der Spiele immer realistischer werden. Deshalb erlebt der Medienpädagoge bei Eltern häufig die Angst, dass Kinder nicht mehr zwischen dem, was sie auf dem Bildschirm sehen, und der Realität unterscheiden können: „Es gibt Fälle, wo die virtuelle Welt die reale ein bisschen ablöst oder einfach wichtiger wird.“ Allerdings, betont er, müsse man dann auch sehen, warum das passiert. „Klar, wenn ich ein Kind alleine mit einem Medium und den Inhalten lasse – zum Beispiel mit einem gewaltverherrlichenden Computerspiel – dann macht das etwas mit dem Kind. Das sollte gemeinsam reflektiert und der Konsum reguliert werden.“

Eine Problematik vor allem bei Online-Spielen ist, dass sie zwar den Regelungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages unterliegen, jedoch nicht der Alterskennzeichnung verpflichtet sind, worauf auch das Portal SCHAU HIN! hinweist. Die Initiative, die von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Das Erste, ZDF und TV Spielfilm gestartet wurde, rät deshalb Eltern, die Spiele vorher selbst auf realistische Gewaltdarstellung zu testen und Empfehlungsportale zurate zu ziehen.

Die Mediennutzung der Eltern wirkt sich auf die Kinder aus

Wie die Regeln genau aussehen, sollte jede Familie für sich selbst festlegen. „Kinder brauchen jemanden, der ihnen die Mediennutzung zum einen vorlebt, aber auch klare Regeln aufstellt: zum Beispiel eine Stunde pro Tag darf am Tablet gespielt werden, und so weiter“, rät Kulasza. Auch bei Felix zu Hause gibt es Regeln, wann und wie lange er an der Konsole spielen darf. Schule steht an erster Stelle, ist da alles erledigt, darf gespielt werden.

Digital allerdings nicht zeitlich unbegrenzt. Hier achten seine Eltern auf ein ausgewogenes Spielen zwischen digitaler und realer Welt. Mama Mareike will dabei weniger verbieten, als vielmehr mit der Zeit gehen: „Es gehört heute dazu, das ist die Digitalisierung! Wenn Kinder sich dafür interessieren, bin ich dagegen, sie komplett auszubremsen. Ich denke, wir sollten es trotzdem kontrollieren und ein Auge darauf haben, dass es zum Beispiel altersgerechte Spiele sind und eben nicht überhandnimmt.“

Smarte Kinder – Lernspiele auf dem Tablet // HIMBEER
Pelle, 5, Der Fünfjährige und seine Zwillingsschwester Merle dürfen ab und zu digitale Lernspiele auf dem Tablet spielen, bei denen sie Dinge zählen oder Formen zuordnen. Die Faszination für das Digitale hält meist nicht allzu lange an. Viel zu spannend sind andere Sachen, wie Sticker-Alben oder weite Wiesen zum Toben. © Emily Kornya
Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
Shirt von Paper Wings. © Emily Kornya

Von Klein auf moderaten Umgang mit digitalen Medien vorleben

Die Zwillinge Merle und Pelle sind die Generation, die man ohne Zögern als Digital Natives bezeichnet. Die Fünfjährigen sind seit ihrer Geburt mit digitalen Medien umgeben. Bildschirme ohne Touch Screen kennen sie ebenso wenig wie eine U-Bahn ohne Smartphones. Gerade deshalb ist es ihren Eltern wichtig, ihnen einen moderaten Umgang mit digitalen Medien vorzuleben und gemeinsam die analoge Welt zu entdecken.

„Wir müssen unsere Handys eben auch ein bisschen häufiger wegpacken. Die Kinder sehen mich damit umgehen, sehen mich damit Spaß haben – und deshalb wollen sie es dann auch schon so früh haben“, sagt Marie, die Mama der beiden. Regeln nur für die Kinder aufzustellen, um sie als Erwachsener zu brechen, ist demnach nicht besonders erfolgsversprechend.

Julian Kulasza betont deshalb auch, wie wichtig es ist, dass Eltern das gesunde Verhältnis von Mediennutzung und Alltagsgestaltung rüberbringen: „Das ist natürlich nicht leicht, weil wir selbst so abhängig von den Geräten sind“, gibt er zu bedenken. „Vorleben ist das A und O“, findet auch Brunos Mutter Nicolle: „Wir müssen als Erwachsene einen guten Umgang mit den digitalen Medien finden. Wir dürfen die Kinder nicht in einer Parallelwelt aufwachsen lassen, sondern sollten sie kindgerecht heranführen. So können sie selbst einen gesunden Umgang damit entwickeln.“

Teilhabe wird durch digitale Kompetenzen gestärkt

Das außerschulische medienpädagogische Angebot, also Workshops oder Projekte zu Themen wie Datenschutz, Privatsphäre und zum Umgang mit Software und Hardware, wächst seit Jahren. Ob beim Vereinssport, im Unterricht, zum Tiere bestimmen oder Musik machen – digitale Medien machen Spaß, Wege kürzer und bereichern auf vielfältige Art und Weise unseren Alltag. Den Umgang mit ihnen können wir lernen, über Risiken können wir aufklären und uns aufklären lassen und unsere Kinder für Gefahren sensibilisieren – aber eben auch für die Möglichkeiten, die sich ergeben.

„Wichtig ist, dass wir lernen, digitale Medien als kreative Werkzeuge einzusetzen“, sagt Julian Kulasza, „so wie wir Schere, Stift und Papier zu Hause und in der Schule nutzen. Wir müssen lernen, Medien ihren Platz zu geben, weil von ihnen viel für unsere Kinder und deren Teilhabemöglichkeiten in der Gesellschaft abhängt.“ Wer heute nicht medienkompetent sei, der habe in der Zukunft schlechtere Chancen. Ein Blick um uns herum verrät: Die Zukunft ist jetzt.

Es bleibt spannend, wie sich die neuen Medien auf unsere Kinder auswirken – auf die erste Generation, die keine Welt ohne Touchscreens und nahezu permanenten Internetzugang kennt. Die Generation neuer Kommunikations- und Selbstdarstellungsformen wächst heran. Umso wichtiger ist es, den Umgang der Kinder mit den neuen und auch alten Medien aufmerksam zu begleiten.

Smarte Kinder – digitale Mediennutzung von Kindern // HIMBEER
Helena Sophie: Kleid von Barn of Monkeys, Socken von Collegien, Schuhe von Zecchino D’Oro, Helena: Pullover und Hose von Long live the queen, Schuhe von Telyoh, Pelle: Pullover und Hose von Joosephs, Schuhe von Bisgaard, Bruno: Pullover, Hemd und Hose von Boboli, Felix: Pullover und Hose von Barn of Monkeys, Schuhe von Bisgaard. Bruno, Felix, Pelle, Merle: Junior Models, Helena, Helena Sophie:Younger Models. © Emily Kornya

Ratgeber zu Kindern und digitalen Medien

Konkrete Tipps und Hilfe rund um die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen bieten diverse Institutionen, hier ein paar hilfreiche Links:

BLIKK-Medienstudie (Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation): Kinder und Jugendliche im Umgang mit elektronischen Medien: bundesgesundheitsministerium.de
KIM-Studie (Kinder, Internet, Medien): mpfs.de
SCHAU HIN! Medienratgeber für Eltern und Erziehende: schau-hin.info
Vincentino: Verein für kulturelle Bildungsprojekte mit Medien an Schulen: vincentino.org
Mediale Pfade: Agentur für Medienbildung mit Aktionen und Projekten der politischen Bildung: medialepfade.de
Gutes Aufwachsen mit Medien: Initiative zur Unterstützung für Eltern und pädagogische Fachkräfte: gutes-aufwachsen-mit-medien.de
Digitales Lernen Berlin: Verzeichnis über Medienexperten/Ansprechpartner und Veranstaltungskalender für Medienbildungsevents in Berlin: digitales-lernen.berlin


Weitere Medientipps für Kinder und Familien findet ihr unter:

FAMILIENLEBEN // Medien

 

Julian Kulasza arbeitet am Medienkompetenzzentrum Pankow (mezen), das medienpädagogische Projekte und Beratung für Kinder und Jugendliche sowie Eltern und Bildungseinrichtungen im Bezirk Pankow anbietet. Neben Workshops zum Thema Datenschutz, kreativen Apps, und vielem mehr, findet jeden dritten Samstag im Monat ein Familienmedientag statt. Auch in den anderen Berliner Bezirken gibt es je ein Medienkompetenzzentrum. Eine Übersicht findet ihr auf jugendnetz-berlin.de.