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Osterferien-Kurse für Techniker und Forscher

Der kindliche Entdeckerdrang zeigt sich schon früh in technischer Neugierde. Dank digitaler Technik, kinderfreundlicher Bausätze und einfacher Programmier-Workshops können auch schon junge Tüftler in den Genuss kommen, selbst zu Computer-Ingenieuren zu werden. Aber auch Architekten, Archäolgen und Mechaniker bekommen in den Osterferien Programm geboten.

Sei ein Maker!

03.-06.04.2018, 09:00 bis 16:00 Uhr, Teilnahmegebühr: 140 Euro, KLAX Kreativwerkstatt, Schönhauser Allee 59, 10437 Berlin, www.kreativwerkstatt.de

Ein Maker muss schon etwas ganz Besonderes sein, dass man dafür ein eigenes Wort braucht! So ist es auch, denn Maker sind kleine Tüftler, die sich mithilfe der Tricks von Hackern und Roboter-Bauern die unwahrtscheinlichsten Spielzeuge erschaffen. Genau das erlernen die Kinder der 1. bis 3. Schulklassen in dem viertägigen Kurs der KLAX Kreativwerkstatt während der Osterferien, indem sie mit Motoren, Batterien und Kabeln fantasievolle kleine Roboter bauen, die schon so einiges bewerkstelligen können.

 

Fossilien der Zukunft entdecken

26.-28.03.2018, 10:0 bis 13:00 Uhr, Teilnahmegebühr: 26 Euro, Keramikwerkstatt, Hortensienstraße 29A, 12203 Berlin, www.jugend-im-museum.de

Knochen, Werkzeuge und Textilien sind heutige Funde aus der Urzeit. Doch was werden Nachfahren von unserer Zivilisation finden? Handys, MP3-Player oder Legosteine? Im Botanischen Museum erfahren die Kinder, wie Fossilien entstehen. Sie entdecken Spuren und Abdrücke von Pflanzen oder Baumstämmen aus frühen Menschheitsepochen sowie lebende Fossilien. Aus mehreren Sedimenten von Blättern, Sand, Pappmaché, Gips, alten Gegenständen und Geräten lassen die Teilnehmer zwischen sechs und zehn Jahren dann Fossilien unserer Zeit entstehen und werden so zu Archäologen der Zukunft.

 

Ostercamp in der Digitalwerkstatt

26.-29.03.2018, 09:00 bis 16:00 Uhr, Teilnahmegebühr: 349 Euro, HABA Digitalwerkstatt, Linienstraße 121, 10115 Berlin, www.digitalwerkstatt.de

Von der Digitalwerkstatt in der Linienstraße begeben sich die teilnehmenden Kinder zwischen acht und zehn Jahren auf eine Entdeckungsreise in die Weiten der digitalen Möglichkeiten. Mit fachkundiger Anleitungen lernen junge Wissensdurstige, was man aus digitalen Kreativwerkzeugen alles gestalterisch machen lässt. Sie programmieren selbst einfache Spiele, bauen Roboterchen und designen Game-Controller. Und das ist noch bei Weitem nicht alles, was der digitale Werkzeugkoffer hergibt!

 

Das Museum der Zukunft

03.-06.04.2018, 10:00 bis 15:00 Uhr, Teilnahmegebühr: 68 Euro Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung, Klingelhöferstr. 14,10785 Berlin, www.jugend-im-museum.de

Das von Walter Gropius entworfene Bauhaus-Archiv in Berlin ist für die weltweit größte Sammlung an Bauhaus-Objekten zu klein geworden. Entwürfe für einen Museumsneubau müssen her. Wie stellen sich die Kinder das neue Museum vor? Darf hier auch Musik gespielt werden? Die Teilnehmenden erkunden die leeren Räume des Bauhaus-Archivs. Angeregt von der Arbeit der Performance-KünstlerInnen Janina Janke und Bill Dietz wird überlegt, wie ein leeres Museum klingt. In dem viertägigen Kurs für Kinder zwischen acht und zwölf entstehen Museumsentwürfe, Raumplanungen und Architekturmodelle, die ausgestellt werden.

 

Mein Auto fährt nicht

04.-06.04.2018, 10:00 bis 15:00 Uhr, Teilnahmegebühr: 49 Euro, Atelier in der Kommunalen Galerie, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin, www.jugend-im-museum.de

Eine ebenso aktuelle wie Erfindergeist erfordernde Frage: Wie sehen die Autos der Zukunft aus? Gibt es dann überhaupt noch Fahrzeuge auf der Straße? Und welche Alternativen gibt es zum Brennstoff Benzin? Die acht- bis zwölfjährigen Teilnehmer des dreitägigen Workshops in der Kommunalen Galerie machen sich zeichnerisch, malerisch oder 3D aus Pappe oder Holz an die technische Erforschung der Mobilität der Zukunft. Inspiration hierfür bekommen sie aus der aktuellen Ausstellung, in der sich alles um das Auto dreht. Die entworfenen Modelle werden am Ende in einem gemeinsamen Pop-Up-Buch präsentiert.

 

Wir sind die Roboter!

03.-06.04.2018, 11:00 bis 16:00 Uhr, Teilnahmegebühr: 68 Euro, Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Oranienstr. 25, 10999 Berlin, www.jugend-im-museum.de

Das Museum der Dinge ist ein verwunschener Schlupfwinkel für abenteuerliche Gegenstände. Darunter verbergen sich auch Generationen von ausrangierten Handys, aus der Mode gekommener elektrischer Spielzeuge und Haushaltsgeräte, deren Tage gezählt sind. Sie sind ein spannender Spiegel des menschlichen Alltags vergangener Zeiten. In dem viertägigen Ferienkurs werden die Teilnehmer selbst zu Designern und Erfindern, wenn sie daraus kleine elektrotechnische Wundermaschinen erbauen: Alles blinkt, dreht sich und erwacht zum Leben. Dafür sollen bitte vom heimischen Dachboden und aus den Tischschubladen ausgediente Handys, Milchschäumer oder ähnliches mitgebracht werden. Für Kinder zwischen zehn und 14 Jahren.