© Hannah Höch: Kubus, 1926

Freiheit: Ausstellung zur Novembergruppe in der Berlinischen Galerie

Bis 11.03.2019 – Die Berlinische Galerie widmet sich den Künstlern der Novembergruppe mit der Ausstellung "Freiheit": 119 Werke von 69 Künstlern – die Novembergruppe hat umfangreiche Zeugnisse ihrer Schaffenskraft hinterlassen. Es wird Zeit, dass die Nachwelt etwas über ihren Impuls, der 1918 von Berlin ausging, erfährt.

In der Berlinischen Galerie die Künstler der Novembergruppe sehen // HIMBEER
Neue Lebensweisen, neue Sehweisen: Die Novembergruppe brachte in Berlin einiges ins Rollen. © Issai Kulvianski, Mein Töchterchen Kiki, 1927

Am 9. November hat sich die Revolution von 1918 zum hundertsten Mal gejährt – der Krieg war vorbei, der Kaiser dankte ab und in Berlin begann eine Zeit nie dagewesener künstlerischen Freiheit. Der Jahrestag ist Anlass für die Berlinische Galerie, auf die eher unbekannte „Novembergruppe“ aufmerksam zu machen, eine Vereinigung aus Avantgarde-Künstlern, welche aus den Nachwehen des Ersten Weltkrieges entstand, unter ihnen Hannah Höch oder Laszlo Moholy-Nagy. Sie prägten Berlin in der Zeit bis 1935 mit ihren Ausstellungen, aber auch durch ihre Konzerte, Lesungen und Kostümbälle. Viele Werke der Novembergruppe sind nun bis März 2019 in der Ausstellung „Freiheit“ zu sehen.

Familien sind zu dieser ästhetischen Zeitreise herzlich willkommen: Jeden Sonntagnachmittag können Kinder ab sieben Jahren mit ihren Eltern und ihren kleinen Geschwistern bei einer kostenlosen Family-Tour die Ausstellung entdecken. Jeden ersten Sonntag im Monat können darüber hinaus Familien bei kreativen Workshop-Angeboten auf Tuchfühlung mit der Materie gehen.

Bis 11.03.2019, nächster Familien-Kunstsonntag: 03.02.2019, Berlinische Galerie, Alte Jakobstr. 124–128, 10969 Berlin, berlinischegalerie.de

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