© Britta Schoening

Human Rights Film Festival

Klimawandel, Bürgerkriege, Hungersnot – Das Human Rights Film Festival Berlin macht mit hochkarätigem Filmprogramm auf humanitäre Probleme auf der ganzen Welt aufmerksam und schafft Raum für Austausch.

The Future is Now! So lautet der Titel des diesjährigen Human Rights Film Festival Berlin, das 40 internationale Dokumentarfilme online und in ausgewählten Kinos in Berlin zeigt. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr die Nachhaltigkeitsziele der UN, die Klimakrise und das Empowerment von Frauen.

Menschenrechte im Fokus

Tagtäglich werden die Menschenrechte systematisch verletzt und in Frage gestellt. Die Corona-Pandemie hat bestehende soziale Ungleichheiten, die Folgen des Klimawandels und Menschenrechtsproblematiken auf besondere Weise sichtbar gemacht.

Film-Programm beim Human Rights Film Festival Berlin // HIMBEER
© Sergio Matau Rapu

Vor diesem Hintergrund sieht die Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger als Initiatorin des Human Rights Film Festival Berlin gemeinsam mit den Partnern Save the Children und NRC Flüchtlingshilfe mehr denn je die Notwendigkeit, auf Menschenrechte und humanitäre Probleme weltweit hinzuweisen. Die drei Organisationen setzen dabei mit einer kuratierten Filmauswahl zu den Querschnittsthemen humanitäre Hilfe und Hungerbekämpfung, Zukunft der Kinder und Flucht und Migration jeweils einen thematischen Fokus.

Die Welt verändern

So zeigt zum Beispiel der Film „Learning to Skateboard in a Warzone (if you’re a girl)“, wie sich das Leben von jungen Mädchen durch den Skateboard-Unterricht verändert und welche Perspektiven sich dadurch für sie öffnen.

Film-Programm beim Human Rights Film Festival Berlin // HIMBEER
© Claire Billet und Olivier Jobard

Wie der alltägliche Kampf gegen Hunger und Armut aussieht, zeigt der Film „Battle of the Giants“: Ausgestattet mit Smartphones geben Frauen weltweit ungefilterte EInblicke in ihr Leben. Was man tun kann, um die Welt zu verändern, thematisiert der Dokumentarfilm „Youth Unstoppable“. Gedreht über zwölf Jahre, dokumentiert er die Kämpfe und Ereignisse der bis vor kurzem weitgehend unsichtbar und immer noch missverstandenen globalen Jugendklimabewegung. Slater Jewell-Kemker beginnt im Alter von 15 Jahren zu filmen und erzählt die Geschichte einer Generation, die darum kämpft, in dem frustrierenden und komplexen Prozess der UN-Klimaverhandlungen gehört zu werden.

Human Rights Film Festival Berlin, bis 10.10.2020, Tickets für Kinovorstellungen und Streams unter humanrightsfestivalberlin.de

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