Gekommen um zu bleiben

Der Konflikt in Syrien wird auf absehbare Zeit nicht gelöst werden und auch wenn es sich viele von ihnen wünschen, wird die Rückkehr in ihre Heimat solange nicht möglich sein – 1,1 Millionen Geflüchtete kamen 2015 nach Deutschland. Darunter Tausende Kinder und minderjährige Jugendliche. Gerade ihnen, die von der Flucht traumatisiert und verängstig sind, fällt es schwer, Kontakt zu Gleichaltrigen zu knüpfen. Weshalb es umso wichtiger ist, Raum für Begegnungen und positive Erfahrungen zu schaffen. Wie das gelingen kann, zeigen die Initiative MitMachMusik, eine Willkommensklasse und ein integratives Sportprojekt. HIMBEER hat sie besucht und gesehen, wie sich Kinder auch ohne Worte verstehen.

Die Stadt im Blick

Frauke Menzinger, Leiterin des C/O Berlin Education-Programms geht mit Kindern und Jugendlichen auf Fotostadtsafari, entdeckt mit ihnen neue Perspektive und die Großen der Fotokunst.

Ein Lichtblick für Kinder

Mitten in Neukölln haben Karen Hoffmann und Melanie Rothe einen Ort geschaffen, an dem Kinder Kunst sinnlich und kreativ erleben können – die aktuelle Ausstellung im KinderKünsteZentrum widmet sich der Sonnenenergie.

Welcome Baby Bags

Unvorstellbar, was es heißt, sich schwanger auf die Flucht zu begeben, alles hinter sich zu lassen und nur mit dem Nötigsten in einem fremden Land zu sein. Um den geflüchteten Frauen, die guter Hoffnung sind, und ihren Neugeborenen einen guten Start zu schenken, ist die Initiative "WelcomeBabyBags" auf Hilfe angewiesen.

Freundin fürs Leben

Diana Doko klärt Jugendliche über Depressionen und Suizidgedanken auf. Die gebürtige Berlinerin leistet mit ihrem Verein „Freunde fürs Leben“ Pionierarbeit, denn das Thema ist nach wie vor ein Tabu.

Keine Grenzen – für alle

STADTGESTALTEN Berlin: Von Klicksonar bis zu taktilen Kinderbüchern – Der Verein anderes sehen e.V. eröffnet blinden Kindern neue Möglichkeiten. Ellen Schweizer und Steffen Zimmermann, die Gründer des Vereins haben eine Vision. Darin führen alle Menschen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben in einer weitgehend barrierefreien Welt. Wie weit dieser Wunsch etwa vom Alltag eines blinden Menschen entfernt ist, erfahren die beiden fast täglich. Ihre Tochter Juli ist fünf Jahre alt und seit ihrer Geburt blind.

Liebe macht Theater

STADTGESTALTEN BERLIN – Starke Kinder und eine Krise als Entwicklungschance für alle – das sind die großen Themen der neuen Inszenierung von Thomas Sutter im ATZE Musiktheater über Familien, Liebe und Trennung. Im Mittelpunkt stehen Anna und ihr bester Freund Tim, die unterschiedliche Erfahrungen mit ihren Eltern machen. Während Tim die Trennung seiner Eltern hinter sich hat und gut mit der Situation klar kommt, möchte Anna die Trennung ihrer Familie unbedingt verhindern. Die beiden Kinder finden eine überraschende Möglichkeit auf ihre Eltern einzuwirken, und so kommt ein Happy-End in Sicht.