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Berlinale für die junge Generation

07.-17.02.2018 – Die Berlinale kommt. Und sie hat auch für Kinder und Jugendliche eine große Menge spannender Filme im Gepäck. In der Sektion Generation Kplus und Genration 14plus zeigen internationale Filme Geschichten für und über junge Menschen.

Es ist wieder soweit. Der rote Teppich wird ausgerollt, Fans stehen Schlange, es riecht nach Popcorn und Starkult – die Berlinale rückt wieder in die Stadt ein. Doch das Filmfestival bringt nicht nur Glamour und Aufruhr nach Berlin, sondern bietet auch allen Freunden guter Filme eine Woche voller Inspiration und Überraschungen. In der Sektion Generation versammelt die Berlinale ausgewählte Filme für Kinder und Jugendliche.

Denn seit über 35 Jahren widmet die Berlinale auch eine eigene Sektion speziell den Kindern und Jugendlichen: Generation. In den zwei Wettbewerben Generation Kplus und Generation 14plus werden Entdeckungen des internationalen Gegenwartskinos auf Augenhöhe junger Menschen präsentiert und mit den Gläsernen Bären und den Preisen der internationalen Jurys ausgezeichnet. Spielfilme, dokumentarische Arbeiten und Animationen und auch ganz experimentelle Formate konkurrieren in den beiden Wettbewerben gleichrangig miteinander.

In Berlin mit Kindern ins Kino gehen // HIMBEER
„Lotte and the Lost Dragons“ ist ein Animationsfilm um die abenteuerlichen Reise des Hundemädchens Lotte. © Eesti Joonisfilm

Insgesamt werden in den beiden Programmen Generation Kplus und 14plus in diesem Jahr 62 Kurz- und Langfilme vorgeführt, welche auf ihre Weise fundamentale gesellschaftliche und politische Themen zur Sprache bringen. In den Spiel- und Dokumentarfilmen bekommen die jungen Menschen eine Stimme.

Die Hauptfiguren sehen sich oft unterdrückt oder vernachlässigt von der Erwachsenenwelt, was sie zu radikalen Entscheidungen zwingt. Mit Beiträgen aus ganz Europa, aber auch aus Korea, Brasilien oder China wird klar, dass Kinder auf der ganzen Welt ähnlich fühlen und um Selbstbestimmtheit und gegen Bevormundung kämpfen.

Der Eröffnungsfilm der Sektion Generation 14plus, „We are little Zombies“ (Artikelbild oben) des japanischen Regisseurs Makoto Nagahisa, wird am 8. Februar im Haus der Kulturen der Welt gezeigt. Mit tragikomischer Sozialkritik stellen sich darin vier Teenagern ihren Ängsten in einer Gesellschaft, die sie inakzeptabel finden. Wie dieser turbulente Film ist es vielen Filmen aus der Sektion ein Anliegen, das Potential der Kinder in einer von Erwachsenen dominierten Welt sichtbar zu machen. Einen Überblick über die weite Riege der Filme findet man auf der Website des Filmfestivals.

07.-17.02.2019, berlinale.de

 

Keine Karten gekriegt? Es gibt in Berlin mit Kind noch ganz andere Dinge zu tun:

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