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7 Fragen an … Nadira Stahl-Essberger von SPRUNG.RAUM

Nadira Stahl-Essberger ist dreifache Mutter und die Gründerin von SPRUNG.RAUM. Wie ihre Jungs zur Inspirationsquelle für ihre Trampolinhallen wurden, erzählt sie uns in unseren 7 Fragen.

Nadira Stahl-Essberger ist die Erfinderin, Gründerin und Geschäftsführerin von SPRUNG.RAUM und führt das Familienunternehmen gemeinsam mit ihrem Ehemann Helge Stahl. Inspiriert durch ihre Söhne entschied sich die dreifache Mutter 2015 dafür, vor allem jungen Menschen eine Freizeitmöglichkeit zu schaffen, die sie in Deutschland vermisste: Eine coole Sportstätte, in der sich Kinder und Jugendliche aller Altersstufen das ganze Jahr über austoben und auspowern, ihre Grenzen überwinden und ihre Abenteuerlust befriedigen können. Trampolinparks waren damals in den USA bereits ein großer Trend, ebenso der Parkoursport. Und so beschloss Nadira Stahl-Essberger, diesen Trend auch in Deutschland zu etablieren.

7 Fragen an ... Nadira Stahl-Essberger von SPRUNG.RAUM // HIMBEER
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Seit Mitte März 2016 gibt es die Trampolinhalle SPRUNG.RAUM in Berlin-Tempelhof. Auf über 2.400 m² können dort alle sportbegeisterten Berliner den Trendsport erleben und sich nach Herzenslust auspowern. Dabei trainieren sie ganz nebenbei ihre Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit, lernen ihre Grenzen kennen, schulen Selbstvertrauen und Körpergefühl.

Neben einer Menge Spaß finden große und kleine Besucher hier eine umfangreiche Gastronomie mit leckeren Burgern, Fingerfood und frischen Salaten, einem gemütlichen Chill Out-Bereich, Sauberkeit, Duschen, guter Kaffee und freies WLAN! Schließlich sollen sich auch die Eltern wohlfühlen. Denn wie wichtig das ist, weiß Nadira Stahl-Essberger aus jahrelanger eigener Erfahrung.

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Was hast du dir ganz anders vorgestellt, bevor du Kinder hattest?

Bevor ich meinen ersten Sohn bekommen habe, war mir nicht wirklich klar, was Schlafentzug bedeutet. Ängste und Unsicherheiten konnten einen ziemlich aus der Bahn werfen. Beim zweiten Kind hatte ich mich bereits an den Schlafmangel gewöhnt und gelernt, Kaffee zu trinken. Die Gelassenheit wuchs mit jedem Kind. Beim dritten wurde mir bewusst, dass Kinder nicht rund um die Uhr betüddelt werden müssen und kleine zähe Supermenschen sind.

Wie würdest du deinen Erziehungsstil beschreiben?

Mein Mann und ich sind eigentlich ziemlich entspannte Eltern und Konsequenz ist ein sehr großes Wort, das wir leider nicht immer beherrschen. Wichtig ist uns, dass unsere Kinder wissen, dass sie uns zu 100 Prozent vertrauen und mit jedem Problem immer zu uns kommen können.

Die wichtigsten Werte, die wir versuchen den Kindern zu vermitteln, sind Liebe, Ehrlichkeit, Vertrauen, Respekt und Zuverlässigkeit. Streng sind wir, was die Umgangsformen und Manieren angeht, sowie Toleranz innerhalb der Familie und anderen Gegenüber.

Was tust du am liebsten, wenn du mal ohne Kinder bist?

Entweder einfach nur die Ruhe genießen und mit meinem Mann entspannen. Oder mit meinen Freunden mal wieder richtig ausgehen und ausschlafen.

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Was finden deine Kinder richtig blöd an dir?

Dass ich sie jeden Tag frage, wie es in der Schule war. Dass sie ihr Zimmer aufräumen müssen, und dass ich so gerne mit ihnen schmuse.

Was ist das Schönste am Leben mit Kindern?

So vieles, aber am meisten: die Liebe. Die Liebe zu den eigenen Kindern ist nicht in Worte zu fassen. Sie lässt einen ungeahnte Kräfte entwickeln, von denen man nie gedacht hätte, das man diese besitzt. Mit meinen Kindern kann ich jeden Tag Neues entdecken und mich durch sie beflügeln lassen. Sie sind mein Antrieb und meine Inspiration. Ich bin sehr dankbar, dass es sie gibt, auch wenn Teenager einen manchmal viel Kraft kosten …

Was ist euer liebstes Familien-Rezept?

Chicken Curry, von meiner Mutter zubereitet.

Was sind eure Lieblingsempfehlungen für Unternehmungen?

Natürlich das gemeinsame Hüpfen im SPRUNG.RAUM oder einfach raus: Spazieren gehen, Fahrrad fahren und Eis essen. Bei schlechtem Wetter machen wir auch manchmal einen gemütlichem Pyjama-Tag und backen gemeinsam unsere Lieblingspizza. Die Kinder haben in der Woche so viel Programm, dass Nichtstun für uns alle auch mal sehr heilsam sein kann.

 

Wie andere Eltern das Leben mit Kindern gestalten, lest ihr in unserer Interview-Reihe

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